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Bei dem Bodenverdrängungsverfahren handelt es sich um ein seit 3 Jahrzehnten
etabliertes Verfahren zur unterirdischen Leitungsverlegung. Mit einem pneu-
matisch betriebenen Verdrängungshammer wird ein unterirdischer Hohlraum
aufgefahren, in den vorzugsweise muffenlose Kurz- oder Langrohre bis DN 200
aus Kunststoff (PE, PVC oder PE-X) und aus Metall (z. B. St) aber auch Kabel
jeglicher Art auf Bohrlängen je nach Boden bis 40 m sofort oder nachträglich
eingezogen werden. So lassen sich grabenlos Verkehrswege kreuzen,
Hausanschlüsse herstellen, Verankerungen vorbereiten, Hindernisse unterfahren
und andere Maßnahmen unterstützen.
Einsatzvoraussetzung
Der zu durchstossende Baugrund muss ausreichend verdrängungsfähig sein.
Gestartet wird aus einer Grube. Der Bodenverdrängungshammer liegt in der
Regel auf einer einjustierbaren Lafette. Mittels Peiloptik wird das Ziel anvisiert
und die Maschine in Höhe und Seite ausgerichtet.
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| Unsere Spezialisten Walter Schmidt und Joseph Hardegger |
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